trenn-strich
TIPPS UND TRICKS VON EXPERTEN
Benutzername
Passwort
Angemeldet bleiben

Wie sehen Sie Ihre berufliche Zukunft ?







Ergebnis

Neueste Artikel:


Meistgelesene Artikel:



Coaching & Training & Beratung

Perfekte Trainings und Seminare sowie Coaching und
Ausbildungen zum Systemischen Business Coach, Trainer, PE-OE, NLP usw.
erhalten Sie bei KRÖBER Kommunikation in Stuttgart und München
KRBER_Kommunikation_LOGO

„Der erste Eindruck ist der wichtigste“

DruckenE-Mail

Kommunikation - weitere Artikel: KOMMUNIKATION

Kommunikation mit Kunden und Lieferanten

In Gesprächen, Verhandlungen und bei Vorträgen ist der Eindruck, den wir vom Gesprächspartner gewinnen besonders wichtig. Psychologen sagen, die ersten sieben Sekunden sind dabei besonders wichtig. Zum einen, wie ich selbst auftrete und welchen Eindruck ich damit hinterlasse. Genauso interessant ist aber auch die die Tatsache, wie mein Gesprächspartner auftritt. Deshalb sollten wir uns stark auf die ersten Sekunden konzentrieren und den passenden, stimmigen Rahmen für unsere Kommunikation aufmachen.

Authentisch auftreten
Unser Ziel in Gesprächen und Verhandlungen sollte sein, dass wir authentisch auftreten. Authentizität erreichen wir vor allem dadurch, dass wir unsere Botschaften ganz natürlich mittels Körpersprache kommunizieren können. Dabei bringen wir Körper und Psyche in Einklang, denn dies sind keine getrennten Bereiche. In Wahrheit spricht nämlich der ganze Körper. Eine authentische Geste lässt den Körper automatisch mitreagieren – so entsteht eine innere und emotionale Beteiligung.

Die eigene Körpersprache entwickeln
Wer eine eigene Körpersprache entwickelt, bietet dem Gesprächspartner eine Sprache an, die viel besser „gelesen“ werden kann, da sie emotional authentisch passend ist und keine nachgemachten Gesten beinhaltet. Dazu müssen wir natürlich unsere persönliche Komfortzone verlassen und Körpersprache üben. Denn nur außerhalb der Komfortzone ist Wachstum möglich.

Körpersprache kann Worte verändern
Sagen Sie einfach mal das Wort „Urlaub“ und lächeln Sie dabei. Öffnen Sie dabei die Arme, so als wollten Sie die ganze Welt umarmen. Pause. Schlagen Sie jetzt mit dem Arm verächtlich nach unten und sagen Sie dazu wieder das Wort „Urlaub“. Halten Sie kurz inne und spüren Sie kurz mal nach, welche unterschiedlichen Bedeutungen das Wort Urlaub bei diesen beiden Beispielen übermittelt. Haben Sie bemerkt, wie stark die Körpersprache die Bedeutung des Wortes „Urlaub“ geprägt hat? Mit Körpersprache vermitteln wir den emotionalen Hintergrund von dem was wir sagen. Dazu gehört natürlich auch unsere Stimme.

Unser Ziel ist Lebendigkeit
Unsere Stimme und unser Körper werden beide von unseren Emotionen gesteuert und wir können gleichzeitig nur eine Emotion ehrlich, überzeugend und authentisch rüberbringen. Was böses sagen und dabei Lächeln erkennen wir sofort als aufgesetzt. Gute Kommunikation setzt eine lebendige, sinnhafte und extrovertierte Körpersprache voraus. Wenn wir darauf achten, können wir die emotionale Bedeutung unserer Botschaft klar und überzeugend übermitteln.

Assoziiert sein
Eine weitere Verstärkung unseres persönlichen Ausdrucks können wir dadurch erreichen, dass wir ganz assoziiert sind. Assoziiert sein bedeutet, dass wir ganz und gar emotional mit dem verbunden sind, was wir gerade tun oder sagen. Der Psychologe und Bestsellerautor Mihaly Csikszentmihalyi nennt dieses Phänomen den „Flow“. Flow entsteht, wenn wir ganz in eine Arbeit vertieft sind und unser Umfeld kaum mehr wahrnehmen: er nennt diesen Zustand das „Flow-Erlebnis“. Ist es Ihnen auch schon mal passiert, dass Sie in einem anstrengenden Meeting saßen und sich gerade mal überlegen, warum die Kollegen so skeptisch schauen und dass Sie bestimmt Schweißflecken unter den Armen haben... Dann sind Sie nicht assoziiert sondern dissoziiert und damit nur zu einem kleinen Teil bei der Sache. Ihr Denkprozess ist mit anderen Dingen beschäftigt. Was glauben Sie, wie überzeugend Sie so Ihre Begeisterung übermitteln? Überhaupt nicht!

Text und Emotion verknüpfen
Wenn Sie ein wichtiges Gespräch planen, sollten Sie niemals den Text Wort für Wort auswendig lernen. Machen Sie sich lieber Stichworte und merken Sie sich vor allem, warum Sie etwas sagen wollen, was es Ihnen bedeutet, warum es für Sie wichtig ist. Merken Sie sich dabei Ihre Emotionen. Dann kommen die Worte ganz von selbst und zwar überzeugend und authentisch. Es ist völlig gleichgültig, ob Sie im Vortrag exakt die gleichen Worte verwenden, wie beim vorbereiten. Hauptsache, Sie bringen die Bedeutung rüber! Denn deshalb sind Sie ja da. Assoziierte, lebendige und authentische Kommunikation wird vom Gesprächspartner viel besser verstanden, eher angenommen und auch besser behalten. Ausserdem spürt Ihr Kunde, Lieferant oder Mitarbeiter, ob Sie assoziiert oder dissoziiert sind. Er kann es womöglich nicht genau benennen, aber er bemerkt es, wenn irgend etwas unstimmig ist.

Assoziiert kommunizieren
Wenn Sie beim Kommunizieren ganz bei sich, bei Ihren Inhalten und Bedeutungen sind, dann wird Ihre Körpersprache automatisch verständlicher, da sie von Ihren Emotionen getragen wird. Dann hören Ihnen auch die Leute ganz anders zu. Für eine sinnhafte, lebendige und verständliche Körpersprache ist es also eine wichtige Voraussetzung, dass Sie assoziiert kommunizieren. Nur so können Sie die emotionale Bedeutung Ihre Aussagen mit dem Körper unterstreichen. Üben Sie diese Art der assoziierten Kommunikation im „stillen Kämmerlein“, bei unbedeutenden Situationen aber ja nicht während einer wichtigen Kommunikation. Und alles was Sie so üben, dringt durch entsprechende Wiederholungen automatisch in Ihr Unterbewusstsein ein und steht Ihnen dann auch wieder automatisch zur Verfügung.

„In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst!“
Augustinus


Körpersprache und Neurologie
Mit Ihrer Authentizität können Sie Ihre Gesprächspartner, Teilnehmer oder Zuschauer regelrecht anstecken. Das geht einfacher als Sie denken: Wenn Sie wollen, dass diese lustig sein sollen, dann müssen Sie eben selbst lustig sein. Wollen Sie nachdenkliche Gesprächspartner, dann müssen Sie selbst nachdenklich sein und Ihr Körper, Ihre gesamte Erscheinung sollte dies stimmig ausdrücken. Nutzen Sie dazu die Wechselbeziehung, die zwischen Körper und Geist besteht. Antonio R. Damasio beschreibt in seinem Buch „Der Spinoza Effekt“ wie der physiologische Zustand unseres Körpers, also die Haltung, Muskelspannung, Mimikzustand usw. unseren mentalen Zustand beeinflusst. Und umgekehrt ist es genauso! Körperhaltung, Sprache und emotionaler Zustand sind eng mit einander verknüpft

Der Körper macht es uns einfach
Die verschiedensten körpersprachlichen Aspekte beeinflussen den ersten Eindruck, den wir auf unsere Mitmenschen machen. Ein Aspekt ist die Art wie wir gehen, ein weiterer Aspekt unsere Körperhaltung, die wir einnehmen und wie wir stehen. Bewerten Sie bitte aber keine Einzelgesten. Oftmals wird behauptet, dass verschränkte Arme zum Beispiel Ablehnung signalisieren. Kann sein, aber nur, wenn die restliche Körpersprache dazu passt. Nehmen Sie deshalb immer den gesamten Menschen wahr – mit all seinen Signalen. Denn die Körpersprache bedient sich des ganzen Körpers.

Weitere Infos:
Westerhausen, Body Power


Texte frei zur privaten Nutzung mit Quellenangabe erlaubt!

Kommentar hinzufügen

Ihr Name:
Titel:
Kommentar:
trenn-strich