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Management - Planung

„Was wäre, wenn… ?“

Täglich werden uns unablässig Negativschlagzeilen um die Ohren gehauen: Die Nachrichten im Radio und Fernsehen, die Artikel in der Zeitung. Schlechte Nachrichten verkaufen sich eben besser als Gute. Schlechte Nachrichten ziehen uns aber unweigerlich in die Problemzone. Und in diesem „stuck state“ tun wir uns manchmal ganz schön schwer.

Vom Problem zur Lösung
Unser Denken ist immer dann kreativer und erfolgreicher, wenn wir in einem guten Zustand sind. Um dies zu erreichen, sollten wir einfach mal öfter träumen. Denn wenn wir es schaffen zu träumen: „Was wäre, wenn das unmögliche möglich würde?“, dann lenken wir unsere Gehirnströme in Lösungs-Regionen. Welche Lösung die richtige ist, ist natürlich sehr individuell. Gekoppelt an unser Wertesystem lenken wir unseren Focus auf die unterschiedlichsten Dinge. Was uns Lust macht, ist es uns auch Wert es zu erreichen. Das bündelt automatisch unsere Kräfte und fokussiert uns auf ein Ziel.

Drei wichtige Helfer: Träumer, Handelnder und Kritiker
Zuerst ist der Träumer in uns aktiv, den wir alle in uns haben. Jeder, der schon einmal eine Idee hatte, hat auch einen Träumer in sich. Aber es gibt noch andere Mitbewohner. Da gibt es den „kleinen Mann im Ohr“, der oftmals auftaucht und uns zuflüstert: „Das geht nicht, das kannst du nicht machen, was sagen da die anderen, das ist zu ver-rückt.“ Wer kennt ihn nicht diesen kleinen Kritiker in uns? Und wie oft hören wir zu früh auf ihn und legen unsere Idee beiseite und geben uns doch lieber unserem vermeintlichen Schicksal hin. Der Kritiker ist nämlich manchmal auch unser Retter, wenn er sich rechtzeitig einschaltet brauchen wir nicht aktiv zu werden. Leiden ist oftmals einfacher als verändern. Wie viele Partner leiden zusammen, das können Lebenspartner sein, das können Unternehmenspartner sein, das kann auch die Partnerschaft zwischen Führungskraft und Unternehmen sein.
Es gibt da noch einen Helfer im Bunde, das ist der Planer, der Handelnde. Jeder von uns kennt ihn. Jedes mal wenn Sie einen guten Plan für Ihre Idee hatten, sind Sie mit ihm Arm in Arm zum Ziel marschiert.

Konstruktiv planen und abchecken
Nehmen wir einmal an, Herr Müller träumt seinen Traum von einer Top-Führungskraft, erstellt seinen Plan, um dies zu erreichen. Am Ziel angekommen muss Herr Müller schmerzlich wahrnehmen, dass es ihm nicht wirklich gut geht, er steht zwischen zwei Stühlen: seiner verantwortungsvollen Aufgabe und seiner Familie, die 800km entfernt in München lebt. Herr Müller wird auf Dauer seine Mühe haben, den vollen Einsatz in der Firma zu bringen.

Hätte er nach der ersten Planung seinen Kritiker in sich befragt, hätte ihm dieser die Stolpersteine aufgezeigt. Er ist nämlich derjenige, der konstruktiv kritisch auf die Umsetzung des Traumes schaut und Herrn Müller wichtige Informationen liefern kann.
Diese hätten ihm geholfen, die Umsetzung seines Traumes so zu planen, dass alle Seiten berücksichtig werden. Dies nennen wir im NLP auch den Ökologie-Check. Wir leben in Systemen und jede Veränderung an einer Stelle hat eine Auswirkung auf eine andere Stelle.

Die Reihenfolge entscheidet: Träumer, Handelnder, Kritiker*
Wichtig ist die Reihenfolge: Laden Sie zuerst ihren Träumer ein und erlauben Sie sich, ihren Traum zu träumen, dann schalten Sie Ihren Handelnden ein und erstellen einen Plan und dann setzen Sie sich mit Ihrem Kritiker zusammen und schauen nochmals konstruktiv auf alles. Doch, wie oft kommt der Kritiker zu früh zu Wort, ohne dass wir überhaupt ernsthaft nach Lösungsmöglichkeiten gesucht haben?

ABBILDUNG: Abb.:

Nutzen Sie alle Sinne
Die Reihenfolge macht es, träumen Sie ihren Traum, nutzen Sie dazu alle Sinne, „erleben“ Sie was es da, wenn dieser Traum Wirklichkeit wird, zu sehen, zu hören, zu fühlen, zu riechen und zu schmecken gibt. Die Nutzung aller Sinne ermöglicht unserem Gehirn die perfekte Programmierung und dann wechseln sie ihren Platz und versetzen Sie sich in die Position des Handelnden und kundschaften sie alle Möglichkeiten aus, die die Umsetzung ermöglichen könnten. Und Ihr Kritiker hat erst jetzt Sprechstunde: Schauen Sie nochmals konstruktiv kritisch auf Ihren Plan und Ihren Traum. Gehen Sie mit diesen Informationen wieder in die Träumer-Rolle und weiter in die Planer und wieder in die Kritiker-Rolle. Machen Sie das so lange, bis Ihr Träumer, Handelnder, ihr Kritiker gemeinsam mit Ihnen ins Ziel marschieren.

Positive Bilder
Wenn wir positive Bilder aufbauen und versuchen, das umzusetzen, dann tragen wir alle dazu bei, dass die Stimmung in Deutschland in Richtung Lösung geht. Nur mit Innovationen und Menschen, die daran glauben geht es uns, unserem Wirtschafts- und Bildungssystem wieder gut.

„Glaube an deine Grenzen und sie gehören dir.“
Möwe Jonathan

*Träumer, Handelnder, Kritiker ist das Disney-Modell aus dem Neurolinguistischen Programmieren. Entwickelt von Robert Dilts, Santa Cruz, USA und benannt nach dem kreativen Schöpfer der Micky Maus.

Autor: Birgid Kröber – E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


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